Orwell´s "1984" und Huxley´s "Schöne neue Welt

Veröffentlicht auf von Mysterienschule München

Könnt ihr euch noch erinnern, wie wir in der Schule im Deutschuntericht die Lektüre der beiden Utopisten, Aldous Huxley und George Orwell, lesen mussten?

Es waren Gesellschaftsutopien.

Die Utopie von George Orwell´s "1984" beschreibt einen Überwachungsstaat, der durch täglich auf public-viewing-Leinwänden inszenierte "2 Minuten Hass" mit dem Bild des Staatsfeindes Nr. 1, Mr. Goldstein, die Bevölkerung auf sich einschwört.

Die Utopie von Aldous Huxley zeichnet ein Menschenbild von uniformierten, gehirngewaschenen Konsumenten, die mit einem stereotypen Lächeln einprogrammierte Meinungen kundtun.

Nun frage ich mich bei genauerem Hinsehen, ob da nicht schon einiges dieser Szenarien klammheimlich in unserer Realität angelandet ist.

In folgendem Link wird anhand des Beispiels der USA anschaulich gemacht, dass beide Autoren etwas vorweg genommen haben, was sich nun vor unseren Augen entfaltet.

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_11/LP00311_050111.pdf

 


 

Und der folgende Link könnte schon der Vorgeschmack für die Bedürfnisse der EU nach totaler Kontrolle ihrer Bürger sein.

20 Minuten Online - Big Brother im Quadrat - Webpage

INDECT : Überwachung der Superlative | Infokrieger-News

Aber: Auch unser Wissen ist Macht. Und wenn diese "Wissensmacht" aus der Bürgerschaft kommt, hat sie noch die Kraft der Veränderung, denn der Mittelstand hat noch die Ressourcen, sich einigermassen frei und unabhängig so seine Gedanken zu machen und sie in die Öffentlichkeitsdiskussion zu bringen.

Herzliche Grüsse im Jahre 2011
Hildegard



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